Vanishing Waves

Von  //  17. September 2013  //  Tagged: , , , ,  //  Keine Kommentare

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Eine neue Technologie ermöglicht es, die Gehirnaktivität einer Person auf eine andere zu übertragen – allerdings mit gewissen Einschränkungen, denn die zahlreichen Signale, die ein normales Gehirn eines lebenden Menschen aussendet, übersteigen die Kapazität der Geräte. Also dient als erstes Versuchsobjekt eine Person, die im Koma liegt und das Gehirn nur eingeschränkt benutzt. Der Techniker Lukas stellt sich als Medium zur Verfügung und gelangt nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Justierung in eine erotische Traumwelt, die er den Wissenschaftlern aber verheimlicht…

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Die dem Film zugrundeliegende Idee ist freilich nicht neu und erinnert zuweilen an Tarsem Singhs The Cell und verschiedene Filme von David Cronenberg. Das ist aber egal, denn dank beeindruckender Locations sowie einem vortrefflichem Score und Sound Design wird der Zuschauer hier auf einen Trip geschickt, der eine ganz eigene Note besitzt. Es kulminieren Science-Fiction, Splatter, Drama, Erotik und Liebesgeschichte in äußerst effektiver Art und Weise, und am Ende ist man reichlich geplättet. Im Gegensatz zur deutschen Filmförderung hat das MEDIA-Programm der EU scheinbar keine Hemmungen, auch mal wilde, eigenwillige Projekte zu unterstützen, die kommerziell nur schwer vermarktbar sind.

Aurora, Litauen/Frankreich/Belgien 2012, Regie: Kristina Buozyte


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Über den Autor

Alex Klotz ist ein Zelluloid atmendes Wesen und betreibt den Blog hypnosemaschinen. Alex Klotz hat nie als Tellerwäscher, Aushilfsfahrer oder Kartenabreisser gearbeitet und gedenkt das auch in Zukunft nicht zu tun.

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