Der Stern von Rio

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Bei einer Testamentseröffnung wird der Familie Fernandez überraschend verkündet, daß der Verstorbene im Besitz des legendären Diamanten „Der Stern von Rio“ gewesen ist und seinen Hinterbliebenen – die außer seiner Tochter Maria eher etwas tumb ausgefallen sind – die Aufgabe stellt, diesen Edelstein zu suchen. Derweil bereiten sich in Cuxhaven die Freunde Max und Harald auf ihren lange geplanten Tauchurlaub auf Samoa vor…

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Nach Science-Fiction und Western bedient der Aachener Autorenfilmer Bruno Sukrow diesmal das Genre des exotistischen Abenteuerfilms. (Sein sich bereits in der Produktion befindendes nächstes Werk soll ein Horrorfilm der alten Schule werden – ich bin bis zum Bersten gespannt!) Dabei wurde das Konzept von parallelen Handlungssträngen beibehalten, aber noch mit etwas mehr humoristischen Elementen als in den früheren Werken unterfüttert. Die fotorealistischen Hintergünde aus Rio und Cuxhaven erden den Film etwas mehr als seine Vorgänger, und selbstverständlich gibt es auch wieder vortreffliche Tanzszenen.

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Und realistische Momentaufnahmen aus einer Hotelbar – der Typ auf dem Hocker könnte ich sein.

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Als Novum halten Hipster-Bösewichte mit Bart Einzug:

böser-kanadier

Und das Ende bietet wie gewohnt für die ein oder andere Figur noch eine Schlußpointe. Die Guten dürfen wiederum (Vorsicht: Spoiler!) mit einem roten Ferrari in eine herzförmige Sonne hineinfahren. Das wollten wir im Grunde doch alle schon einmal.

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Deutschland 2013, Regie: Bruno Sukrow


Über den Autor

Alex Klotz ist ein Zelluloid atmendes Wesen und betreibt den Blog hypnosemaschinen. Alex Klotz hat nie als Tellerwäscher, Aushilfsfahrer oder Kartenabreisser gearbeitet und gedenkt das auch in Zukunft nicht zu tun.

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