The Cabin in the Woods

Von  //  22. August 2012  //  Tagged: , , ,  //  1 Kommentar

cabin in the woods

Fünf Studenten von der Stange (die Schüchterne, der Schlaue, der Sportler, die Schlampe und der Schluffi) machen einen gemeinsamen Trip zu einer Waldhütte aufs Land und werden dabei von einer merkwürdigen Organisation beobachtet, die in einem riesigen Komplex die meiste Zeit zunächst nur mit den üblichen Bürozerstreuungen verbringt. Nach dem obligatorischen Kontakt mit einem unfreundlichen Hinterwäldler-Tankwart geraten die junge Leute an ihr Ziel und machen dort erst mal Party. Was auch sonst? Als sich die Kellertür der Waldhütte plötzlich öffnet, werden aber auch die Bürohengste im parallelen Handlungsfaden aktiver…

Der neueste Beitrag zum Thema Meta-Horrorfilm ist so Meta wie noch kaum einer zuvor, fast schon Meta-Meta, wenn man so will. Es wird eine Ausgangssituation aufgegriffen, die an alte TWILIGHT ZONE-Episoden erinnert, allerdings mit dem Unterschied, daß die Pointe schon nach 5 Minuten verraten wird – wer also in der obigen Inhaltsbeschreibung Spoiler zu entdecken vermeint, darf kacken gehen, gerne auch in einer einsamen Waldhütte. Der Film nutzt seine Prämisse geschickt, um eine durchgängig unterhaltsame Geschichte zu erzählen, komplett mit überraschenden Entwicklungen und zahlreichen Verweisen auf bekannte Genre-Motive. Am Schluß wird sogar dermaßen auf die Kacke gehauen, daß es eine wahre Freude ist. Doch, es gibt sie noch, die Filmemacher, die altbekannte Plotelemente durchaus originell neu zusammensetzen können, auch wenn ich mir insgeheim einen Film dieser Art gewünscht hätte, der nicht so eindeutig in die komödiantische Richtung tendiert. Aber das geht auch so in Ordnung und ist bislang das Erfrischendste, was dieses Jahr in Sachen US-Horror auf den Markt kam. Ab 6.9. dann auch in hoffentlich vielen hiesigen Lichtspielhäusern.

USA 2011, Regie: Drew Goddard


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Über den Autor

Alex Klotz ist ein Zelluloid atmendes Wesen und betreibt den Blog hypnosemaschinen. Alex Klotz hat nie als Tellerwäscher, Aushilfsfahrer oder Kartenabreisser gearbeitet und gedenkt das auch in Zukunft nicht zu tun.

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